Der Chor Ipsach ist dankbar,
dass er in den vergangenen Jahren mit einer ganzen Reihe
hervorragender Künstlerinnen, Künstler und Orchester auftreten durfte.
 



Solistinnen / Solisten:

   

Joaquín Asiain, Tenor
Joaquín Asiain kommt aus Nordspanien . Seine Gesangsausbildung begann er an der Madrider Hochschule für Musik und setzte sie mit dem Aufbaustudium an der staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart fort. Er studierte Soziologie in Madrid.
Er erhielt Gesangsunterricht bei renommierten Persönlichkeiten, wie Aldo Baldin, Alfredo Kraus, William Matteuzzi oder Marimi del Pozo. Er ist Preisträger des achten A. Catalani-Gesangswettbewerbs mit Leone Magierra als Vorsitzender der Jury.
Joaquin Asiain ist das, was man allgemein als "Tenore di grazia" bezeichnet - ein Tenor, der außergewöhnlich hohe Töne erreicht. Er hat bereits mit verschiedenen Orchestern gesungen, so zum Beispiel mit den Bambergern Symphonikern, der Camerata Bregenz, dem Petersburger Orchester, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, dem Westbömischen Sinfonierorchester, den Thüringern Synphonikern,
Borusan Istanbul Philharmonie Orchestra, dem Orchesta Sinfónica de Madrid, dem Orquesta de R.T.V.E, dem Sinfonierorchester der Balearen, dem Orquesta Pablo Sarasate, dem Sinfonierorchester von Castilla-Léon, Philharmonie Orchester Nürnberg... in Rollen wie Ernesto aus D. Pasquale, Ferrando aus Cosi fan tutte, Eduardo aus La Cambiale di Matrimonio, Almaviva aus Il Barbiere di Siviglia, der Schwan (Carmina Burana), D. Basilio aus Figaros Hochzeit.
Seine Konzerttätigkeit umfasst zahlreiche Auftritte in Festivals, Liederabende und Oratorien in Stuttgart, Bayreuth, Freiburg, Konstanz, Würzburg, Bregenz, München, Köln, Nürnberg, Stuttgart, Madrid, Zaragoza, Pamplona, Istanbul, Palma de Mallorca, La Coruña, Barcelona. .

Anette Bod, Mezzo-Sopran
ist in Dänemark geboren. Beim ensemble Theater Biel-Solothurn hat sie 1999 erstmals die Rolle der "Carmen" interpretiert. Seitdem hat sie diese Partie an der Oper Göteborg in Schweden gesungen, an der Volksoper Stockholm. anlässliche eines Gastspiels in New York und am königlichen Theater in Kopenhagen. In Malmö und Kiel interpretierte sie ausserdem die Partien der Amneris (Aida), Maddalena (Rigoletto) und Brittens Lucrezia.
Als Konzertsängerin interpretoiierte sie mit dem Bieler Symphonieorchester Beethovens Missa solemnis und Mahlers "Lieder eines fahrende Gesellen". In Schweden, Dänemark, Frankreich, Polen und Estland sang sie ausserdem Wagners Wesendoncklieder, Händels Messias, Verdis Requiem, Bernsteins Jeremiah Symphony und Mahlers 8. Symphonie.

Peter Brechbühler
Geboren in Aarau. Studierte nach dem Lehrerseminar Schulmusik, Chorleitung und Gesang an der Akademie für Schul- und Kirchenmusik in Luzern. Lehrdiplom 1986 bei Hermann Fischer. 1991 Solistendiplom mit Auszeichnung bei Udo Reinemann an der Musikhochschule Utrecht. Meisterkurse bei Mitsuko Shirai und Hartmut Höll, Frankfurt, Jindrich Jindrak, Prag und Margreet Honig, Amsterdam.
Erster Preis und "Prix pour la Mélodie Française" am internationalen Gesangswettbewerb "Henri Sauguet" 1992 in Martigues. Von 1992 - 1996 war er am Luzerner Theater engagiert, wo er viele Partien seines Fachs sang. Zahlreiche Gastspiele an verschiedenen Opernhäusern Europas, u. a. am Stadttheater St.Gallen, am Stadttheater Giessen, an der Staatsoper Prag und an der Opéra de Lyon. Liederabende und Konzertverpflichtungen in ganz Europa und an verschiedenen Musikfestivals, darunter Auvers sur Oise, Féstival du Marais in Paris, Musikwochen Braunwald, Osterfestspiele Luzern und Lucerne Festival.
Tourneen führten Ihn nach Deutschland, Frankreich, Holland, Italien, Japan, in die USA und nach Russland. Sang unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Kent Nagano, Andrew Parrot, Stephen Cleobury, Jonathan Nott, Hans Vonk, Hans-Martin Linde u.a.
Seit 1996 ist er freischaffender Sänger und leitet eine Berufsklasse für Sologesang an der Musikhochschule Luzern.

Anne Margrethe Dahl, Sopran
studierte an der Königlichen Dänischen Musikhochschule. Nach Erlangen ihres Diploms setzte sie ihre Studien in New York und in Kopenhagen mit André Orlowitz fort. Ihr Debut bestritt sie als Donna Anna in Don Giovanni an der Århuser Sommeroper und erhielt darauf ein Gast-Engagament für diese Rolle an der Königlichen Dänischen Oper in Kopenhagen.
Anne Margrethe Dahl ist eng mit der Dänischen nationalen Oper in Århus verbunden worden, wo ihre zahlreichen Rollen u.a. Rosalinde in Der Fledermaus, Vitellia in Titus, Gänseblümchen in Faust, und Gilda in Rigoletto eingeschlossen haben. Sie ist sowohl innerhalb als auch außerhalb Europas international tätig, zum Beispiel als Violetta in einer schweizerischen Produktion von La Traviata und hatte zahlreiche Radio- und Fernsehauftritte. Sie hat Carl Orffs Carmina Burana mit dem Philharmonie-Orchester von Arthur Rubinstein (Danacord) aufgenommen, im weiteren aber auch Niels W Gade's Comala (in der Titelrolle) mit dem Dänischen Philharmonischen Orchester Süd-Jutland und dem Canzone Chor (Kontrapunkt), und Lieder von Rued Langaard (dacapo).

Ulrich Simon Eggimann, Bass
Der gebürtige Berner schloss seine Ausbildung als Sänger 1987 bei Rudolf A. Hartmann (Gesang) und Peter Rasky (Schauspiel) am Konservatorium Zürich mit dem Operndiplom ab.

Als Opernsänger Engagements an schweizerischen und ausländischen Bühnen, u.a. an den Stadttheatern Bern und Biel, am Theater Basel, am Opernhaus Zürich, am Theater der Hansestadt Lübeck, am Oberösterreichischen Landestheater Linz und an den Opern von Avenches und Bellinzona.

Im Bühnen-Repertoire u.a. die Mozart-Rollen Papageno, Figaro, Leporello und Don Alfonso, der Figaro in Rossinis "Barbiere di Siviglia", Dandini und Don Magnifico in "La Cenerentola" von Rossini, Don Pasquale und Dulcamara in den Donizetti- Opern "Don Pasquale" und "L'elisir d'amore", der Sancho in Massenets "Don Quichotte", der Ramiro in "L'heure espagnole" von Ravel, Henry Higgins in "My fair lady" sowie Falke in der "Fledermaus" von Johann Strauss.

Als Konzertsänger nebst Liederabenden im In- und Ausland engagiert, u.a. in den Basspartien der grossen Werke von Bach (Johannes- und Matthäus-Passion, Weihnachtsoratorium), Händel (Messias, Judas Makkabäus), Haydn (Schöpfung, Jahreszeiten), Mozart (Requiem), Mendelssohn (Elias, Paulus), Brahms (Requiem), Verdi (Requiem), Orff (Carmina burana), Rossini (Messe solennelle, Stabat mater), Donizetti (Messa di Gloria), Puccini (Messa di Gloria) und Dvorak (Stabat mater, Te Deum).

Ausserdem:

  • Leiter des Vokal-Ensembles Voc-E
  • Regisseur der Emmentaler Liebhaber-Bühne
  • Künstlerischer Leiter des Casino-Theaters Burgdorf
  • Als Gesangspädagoge am Gymnasium Köniz-Lerbermatt und am Institut für die Lehrerinnen- und Lehrerbildung an der Universität Bern tätig


Iris Eggler, Sopran
Geboren 1980 in Niederhelfenschwil, studierte Gesang bei Prof. Ingrid Frauchiger an der Hochschule der Künste in Bern und schloss 2001 mit dem Lehrdiplom und 2003 mit dem Solistendiplom ab. Sie ist Preisträgerin des Migros-Stipendienwettbewerbs, der Ernst-Göhner-Stiftung 2001 und 2002, der Elvira-Lüthi-Stiftung 2001, der Friedl-Wald-Stiftung Basel 2001 und der Kiefer-Hablitzel-Stiftung 2003. Weiter gewann sie im Oktober 2003 den 1. Preis des „35ième Concours International Féminin de Musique“ des „Lyceum Club International de Suisse“. Im Sommer 2001 gab Iris Eggler ihr Operndebüt in der Partie der Zerlina in Mozarts «Don Giovanni» (Dirigent Marcus R. Bosch) in der Schlossoper Haldenstein Chur. Es folgten im Mai 2002 die Morgana in Händels «Alcina», im September 2003 in Brig Purcells «King Arthur» (Leitung H. Kempfen) und in der Saison 2002/03 am Stadttheater Bern die Papagena in Mozarts «Die Zauberflöte». Iris Eggler war bereits an vielen Liederabenden mit Pianist/innen wie Christina Bauer, Marlies Ganz, Simon Bucher und Tobias Schabenberger zu hören. Ihr Repertoire führt sie von Monteverdi, Scarlatti bis in die Moderne zu Isang Yun. Zudem sang sie die Sopranpartien u.a. in der «Johannes-Passion» von J.S. Bach, im «Requiem» von W.A. Mozart, in der «Nelsenmesse» und der «Schöpfungsmesse» von J. Haydn. Zurzeit arbeitet Iris Eggler mit Tiny Westendorp-de Bree (Fribourg). Zudem wurde sie eingeladen, zusammen mit der Pianistin Marlies Boss-Ganz im Sommer 2005 am Menuhin Festival in Gstaad einen Liederabend zu gestalten.

Claude Eichenberger, Alt
Aufgewachsen in den Kantonen Schaffhausen und Thurgau. Nach Lehrerausbildung und kurzer Berufstätigkeit folgte der Eintritt in die Gesangsklasse von Prof. Elisabeth Glauser an der HMT Bern. Lehrdiplom im Sommer 2000. Nach einem Jahr im Studiengang des Nachdiplomkurses "Oper" an der HMT Zürich (Regie: Prof. Martin Markun und Prof. Peter Rasky) erfolgte die Aufnahme in die Solistenklasse von Prof. Elisabeth Glauser. Solistendiplom mit Auszeichnung und Tschumi-Preis im Sommer 2003.
Weiterbildung als Duo mit der Pianistin Eva-Rubin Aroutiounian im Bereich Liedgestaltung in der Klasse von Irwin Gage und Esther de Bros an der HMT Zürich.
Wichtige sängerische und künstlerische Impulse durch die Zusammenarbeit mit Brigitte Balleys (CH), Joyce MacLean (USA), Klesie Kelly (D), Prof. Jakob Stämpfli (CH) und den Dirigenten Olivier Cuendet, Anna Jelmorini, Rudolf Lutz, Johannes Schläfli und Kaspar Zehnder.
Stipendiatin der Friedl-Wald-Stiftung und der Kiefer-Hablitzel-Stiftung. Empfängerin eines Schaffensbeitrages des Aargauer Kuratoriums. Gewann den ersten Preis des Elvira-Lüthi-Wegmann Wettbewerbs 2001 und des Kiefer-Hablitzel Wettbewerbs 2002.
Freischaffende Tätigkeit in den Bereichen Lied (Yehudi Menuhin Festival Gstaad im Sommer 2003), Oratorium (Händels "Messias", "Israel in Egypt", "La Risurrezione", Bachs "Johannes-" und "Matthäus-Passion", H-Moll Messe, "Weihnachtsoratorium" Dvoraks "Stabat Mater" und "Requiem" etc.) und Oper (Penelope in Monteverdis "Ritorno d'Ulisse in Patria" am Festival für alte Musik in Zürich 2002. Jocasta in Stravinskys "Oedipus Rex" an der Biennale Bern im Herbst 2003. Mercedes in Bizets "Carmen" am Opernfestival Avenches 2004.)

Christophe Einhorn, Tenor
ist gebürtiger Elsässer. Er studierte bei Elisabeth Dilenschneider, später bei Kammersänger Ernst Haefliger und bei Nicolai Gedda. Gleichzeitig schloss er sein Studium der Musikwissenschaft an der Universität Strassburg mit dem Diplom ab. Seither konzertiert er in ganz Europa. Unter René Jacobs sang er am Théâtre des Champs-Elysées in Paris; Roy Goodman verpflichtete ihn für Händels Tamerlano zu den Internationalen Barockfestspielen in Utrecht. In Luxemburg verkörperte Christophe Einhorn den Gonzalve in Ravels L'Heure Espagnole unter der Leitung von Leopold Hager. Weitere Engagements führten ihn zu den Schwetzinger Festspielen und zum Schleswig-Holstein Musik Festival, wo er unter der Leitung von Martin Gester und Michael Schneider sang. Im Bachjahr 2000 wirkte er am Bachfest Leipzig unter Joshua Rifkin und an der Stuttgarter Bachakademie unter Helmut Rilling mit. Er sang auch in Bologna, Ve-nedig und Rom, wo er die Rolle des Castor in Castor et Pollux von Rameau ver-körperte. Im Februar 2002 trat er in Japan auf, in Mozarts Requiem und in Bachs Johannespassion unter Michel Corboz. Mit Sigiswald Kuijken und La Petite Bande arbeitet er regelmäßig zusammen: in Mozarts Zauberflöte (2004), in Bachs Mat-thäuspassion (2004) und in Bachs Himmelfahrtsoratorium (2005). Im Jahr 2005 war er als Evangelist in der Matthäuspassion von J.S. Bach in Japan unter Leitung von M. Corboz zu hören. Ebenfalls im Jahr 2005 erfolgte die Aufnahme für das Radio Suisse Romande von Radio Panoramique und Le Cantique des Cantiques von Honegger mit dem Orchestre de la Suisse Romande. Im September 2007 trat der Sänger unter der Leitung von Christian Zacharias im Rahmen der Schubertiade in Fribourg in Schuberts Es-Moll Messe auf. Christophe Einhorn ist auf einer Reihe von CD-Einspielungen zu hören, zum Bei-spiel mit Bachs Kantate BWV 78 und der Messe BWV 236, in Becks Stabat Mater, Castor et Pollux von Rameau, Les Diamants de la Couronne von Auber, Pierre Le Grand von Gretry, Le Mystère de la Nativité von Frank Martin.
Barbara Erni, Alt
Die Altistin Barbara Erni absolvierte die Ausbildungen zur Primarlehrerin und das Lehrdiplom für Gesang. Anschliessend folgte ein Studium in der Konzertklasse von Hans Peter Blochwitz an der Hochschule der Künste Bern und in der Opernklasse des Schweizer Opernstudios in Biel. Beides schloss sie 2006 mit Erfolg ab. Wichtige Impulse erhielt die junge Sängerin in Meisterkursen bei Lani Poulson und Krisztina Laki.
Barbara Erni ist als Konzertsängerin im In- und Ausland tätig, wobei ihr Repertoire verschiedene Werke aus dem Frühbarock bis hin zu zeitgenössischen Werken umfasst. Ihre Vorlieben und Stärken liegen bei den Kantaten, Passionen und Oratorien u.a. von Bach, Händel und Mendelssohn. Ihr Interesse schenkt sie aber auch immer wieder verschiedenen Ensembles-Projekten. So ist sie seit einiger Zeit Mitglied des Vokalensembles cantus firmus Solothurn unter der Leitung von Andreas Reize und sang auch bei den Basler Vokalsolisten unter Sebastian Goll.
Die Altistin wirkte zudem in mehreren Opernprojekten mit, beispielsweise als Cornelia in "Giulio Cesare" von Händel und als Dritte Dame in Mozarts "Zauberflöte". Am Stadttheater Biel Solothurn war sie als Georgette in "Die Schule der Frauen" von R. Liebermann und als Junon in Offenbachs "Orphée aux Enfers" zu hören. In der diesjährigen Spielzeit verkörperte sie die Rolle der Peronella in "Boccaccio" von Franz von Suppé.

Brigitte Geller, Sopran
Brigitte Geller stammt aus der Schweiz. Die Sopranistin studierte Querflöte und Gesang an der Musikhochschule Basel. In zahlreichen Wettbewerben konnte sie mit ihrem Sopran überzeugen und gewann unter anderem den Miriam Helin Gesangswettbewerb. Über die Opernhäuser in Zürich und Heidelberg führte ihr Weg an die Komische Oper Berlin, wo sie seit 1998/1999 als festes Ensemblemitglied alle wichtigen Partien des lyrischen Fachs singt und u.a. auch in den vielbesprochenen Händelproduktionen in „Tamerlano“ und „Alcina“ in der Regie von David Alden und dem Dirigat von Michael Hofstetter und Paul McCreesh in den Hauptpartien mitwirkte. In der vergangenen Spielzeit sang sie die Pamina, Susanna, Sophie (Rosenkavalier), und die Konstanze in Entführung aus dem Serail.

Neben ihrer Operntätigkeit wird Brigitte Geller als Konzertsängerin international sehr geschätzt. In den letzten Jahren hat sie sich auf den Konzertpodien Europas einen Namen gemacht. Sie arbeitete mit bedeutenden Dirigenten wie Marcus Creed, Sir John Eliot Gardiner, Bernhard Kontarsky, Vladimir Jurowski und Ton Koopman zusammen. Sie nahm an J. E. Gardiners Bach Cantata Pilgrimage teil, sang bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und den Dresdner Musikfestspielen und wirkte an Konzerten mit der Kammer-philharmonie des MDR, dem RIAS- Kammerchor, dem Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach, der Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Köln und dem Dresdner Barockorchester mit.

Verschiedene Engagements beinhalteten außerdem Konzerte und Tourneen unter Frieder Bernius und dem Barockorchester und Kammerchor Stuttgart sowie regelmäßige Einladungen zum MDR Musiksommer zu Konzerten mit dem MDR Sinfonieorchester und dem MDR Rundfunkchor unter der Leitung von Howard Arman.

Christa Goetze, Sopran
Geboren in Basel, studierte Christa Goetze bei Juliette Bise, wo sie am Conservatoire de Lausanne mit dem "Premier Prix de Virtuosite avec félicitations" abschloss. Sie besuchte anschliessend Meisterkurse bei Eric Tappy, Ernst Haefliger, Maria Stader, Edith Mathys und Elisabeth Glauser. Sie war Preisträgerin des MIGROS- Stipendiums, bevor sie Mitglied des Opernstudios Zürich wurde. Ihr Debüt gab sie am Zürcher Opernhaus. Gastspielverträge führen sie anschliessend unter anderem an die Staatsoper Stuttgart, ans Opernhaus Zürich und ans Theatre Municipal de Lausanne. Sie hat sowohl Pamina und die Erste Dame in der Zauberflöte. (Mozart), Bess in "Porgy and Bess" (Gershwin), Eurydike in "Orpheus" (Gluck), Adina im "Liebestrank" (Donizetti) als auch Marie in der "Verkauften Braut" (Smetana) interpretiert. Christa Goetze ist eine äusserst gefragte Konzertsängerin mit einem sehr grossen Repertoire. Dieses reicht von Bachs Passionen über Haydns Oratorien und Messen zu weiteren geistlichen Werken Mendelssohns, Mozarts, Schuberts, Janaceks bis hin zu anderen zeitgenössischen Kompositionen und Uraufführungen. Als Liedinterpretin trat sie schon im Concertgebouw Amsterdam auf. Sie wirkte auch bei Fernsehaufzeichnungen und vielen Rundfunk- und CD-Aufnahmen mit. Auftritte in Konzerten und Opern führen sie in zahlreiche Länder Europas und nach Japan und zur Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie Michel Corboz, Armin Jordan, Helmut Müller-Brühl, Mario Venzago, Jesus Lopez-Cobos oder Niklaus Harnoncourt.
Mark Grundler, Tenor
Mark Grundler, in Gränichen (AG) aufgewachsen, studierte nach der Ausbildung zum Primarlehrer bei Marianne Kohler-Bouyer am Konservatorium Biel Gesang. 2001 schloss er mit dem Konzertreifediplom seine Studien bei Elisabeth Glauser an der Hochschule für Musik und Theater in Bern ab. Zur Zeit bildet er sich bei Antoinette Faës weiter.
Mark Grundler besuchte verschiedene Meisterkurse u.a. bei Klesie Kelly, Kurt Widmer und Richard Miller.
Sein Repertoire reicht von der Renaissance bis zu zeitgenössischer Musik. Schwerpunkte legt Mark Grundler in der intensiven Beschäftigung mit dem Lied und der Barockmusik, insbesondere der Interpretation von Evangelistenpartien.
Er tritt vorwiegend als Konzert- und Oratoriensänger in der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland auf.
Er wirkte als Solist in Konzerten unter der Leitung von Andrew Parrot, Theo Loosli, Bernhard Pfammatter u. a. mit. Mehrere Konzerttourneen führten ihn in die USA (u.a. h-Moll Messe von J.S. Bach unter der Leitung von Stephen Smith).
Jaroslavna Golovanova, Sopran
Jaroslavna Golovanova, Sopran, wurde in Moskau geboren und studierte Klavier, Chordirigieren und Gesang am Moskauer Tschaikowsky Konservatorium. Auf ein zweijähriges Studium und erste Auftritte folgte ihre Ausbildung zur Opern- und Konzertsängerin in Köln bei Prof. Kurt Moll, die sie im Januar 2000 mit Erfolg abschloss. Seit 1999 ist sie Bundesstipendiatin an der Hochschule für Musik und Theater Bern in der Solistenklasse von Prof. Elisabeth Glauser. Jaroslavna Golovanova besuchte mehrere Meisterkurse, die Internationale Sommerakademie Mozarteum und die Münchner Singschule. Ausserdem war sie bei Bühnenauftritten mit dem Bayrischen Staatsorchester, der Baden-Badener Philharmonie, der Kölner Philharmonie, sowie dem Rundfunkorchester des Südwestfunks zu erleben. Die Sängerin unternahm bereits Konzertreisen durch Europa und sang anlässlich der Händel-Wochen in Köln und Italien in "Alcina". Neben verschiedenen Opernrollen ist sie im In- und Ausland auch im Rahmen von Liederabenden und zahlreichen Kammermusikkonzerten zu hören. Jaroslavna Golovanova fühlt sich gleichermassen im klassischen und romantischen wie auch im Repertoire des 20. Jahrhunderts heimisch. Im Januar 2001 war sie in der Rolle der Anne in "Das Tagebuch der Anne Frank" Gast des Stadttheaters Bern. Sie sang im Sommer 2001 im Rahmen des Open-Air-Konzertes des Berner Symphonie-Orchesters auf dem Bundesplatz und am Eröffnungskonzert des Festivals "Jüdische Musik" im Oktober. Weitere Auftritte in der Schweiz, Deutschland und Russland sind geplant.
Ulrich Köberle, Tenor
wurde 1964 in Überlingen am Bodensee geboren. Nach seiner Schulzeit an der Freien Waldorfschule Überlingen und des Wehrdienstes begann er eine kaufmännische Ausbildung bei der Sparkasse seines Heimatortes, die er mit bestander Bankkaufmannsprüfung beendete. Zum Wintersemester 1989 schrieb er sich an der Hochschule für Musik in München im Fachbereich Sologesang ein und studierte in den darauf folgenden 5 Jahren bei Prof. Hanno Blaschke. Ergänzend zu diesem Studium arbeitete er mit KS Friedrich Lenz in München und Karl-Heinz Lampe in Hamburg. Von März 1994 bis August 1998 war er festes Mitglied der Bühnen der Landeshauptstadt Kiel und debütierte dort in der Rolle des Pedrillo aus Mozart’s “Die Entführung aus dem Serail”. Mit der Zeit ergaben sich Abstecher ins Charakterfach wie die Gestaltung der Knusperhexe in “Hänsel und Gretel” oder den Mime in “Rheingold”. Seit 1998 ist Köberle am Stadttheater Bern engagiert und erschliesst sich dort neben den Spiel- und Charakterrollen auch zunehmend den lyrischen-jugendlichen Fachbereich wie beispielsweise den Alfred in der “Fledermaus” oder den Adam im “Vogelhändler”. Auch liegen ihm die Gestaltung und Interpretation zeitgenössischer Musik. So sang er den “Menelaos” in Aribert Reimann’s “Troades” ode den Chanteur in Gefor’s “Clara”. Gastspiele führten Köberle nach Detmold, Gelsenkirchen, Krefeld und Hannover. Im Konzertbereich liegen ihm besonders die Werke ab Mozart am Herzen. Besonderes Interesse gilt den Werken Mendelssohns, Rossinis, Verdis etc. Aber auch Haydn auf der einen und Britten auf der anderen Seite gehören zu seinem Repertoire.

Michael Kreis, Bassbariton
geboren 1977 im aargauischen Brugg, aufgewachsen in Möriken-Wildegg und Bern. Das Gesangstudium bei Prof. Jakob Stämpfli an der Hochschule für Musik und Theater in Bern schloss er im Februar 2001 mit dem Lehrdiplom ab. Während eines Semesters genoss er zudem Unterricht bei Prof. Horst Günter. Nach dem Lehrdiplom Unterricht bei Rudolf Rosen. Bis Februar 2004 Studium an der Musikhochschule ”Felix Mendelssohn - Bartholdy” in Leipzig bei Prof. Hans-Joachim Beyer. Seit 2004 Unterricht bei Prof. Tiny Westendorp-de Bree. Ab Oktober 2006 Studium in der Liedklasse von Prof. Hartmut Höll und Esther de Bros an der HMT Zürich. Parallel zum Gesangstudium besuchte Michael Kreis das Evangelische Seminar Muristalden in Bern, wo er sich zum Primarlehrer ausbilden liess und im Sommer 2000 abgeschlossen hat.

Norma Leerer, Alt
Geboren in Buenos Aires, Schülerin bei lascha Galperin. Musikalische Ausbildung in Gesang, Klavier, Hannonielehre und Komposition. Auszeichnung als beste Sängerin von der "Tribune Internationale des jeunes interpretes". Es folgten Konzertreihen, Oratorien- und Opernauffiihrungen auf allen Weltbühnen wie Scala di Milano, Wien, London, Paris unter den Dirigenten Dutoit, Abbado, Menuhin etc. Mit ihrer ausserordentlichen Ausstrahlung, Weltoffenheit und Menschenkenntnis hat sie auch die groBe Begabung die Kunst des Gesangs zu vermitteln. Während den letzten Jahren konnte sie fiir die Sommerakademie Biel als sehr geschätzte Gesangslehrerin gewonnen werden.
Barbara Locher, Sopran
Barbara Locher ist geboren und aufgewachsen in Bern. Nach dem Gesangsstudium bei Prof. Jakob Stämpfli, Bern, und bei Prof. Elsa Cavelti, Basel, war sie in den Jahren 1979, 1980 und 1982 Teilnehmerin an der Internationalen "Sommerakademie Johann Sebastian Bach" in Stuttgart (Künstlerische Leitung: Prof. Helmuth Rilling). Seit dieser Zeit ist Barbara Locher freischaffende Konzert- und Opernsängerin mit reger Konzerttätigkeit in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und in der Schweiz und wirkt zudem als Solistin an den Internationalen Musikfestwochen in Luzern. Neben diversen Opern-, Rundfunk- und Schallplattenproduktionen, Mitwirkung in verschiedenen musikalischen Meditationen des Fernsehens DRS unter der Leitung von Armin Brunner, zahlreiche Konzertverpflichtungen, unter anderem bei Michel Corboz und dem Ensemble vocal de Lausanne, Alois Koch (Luzern und Berlin), Uwe Gronostay (Berlin), Jörg-Ewald Dähler (Bern) usw. Barbara Locher hat einen Lehrauftrag für Sologesang an der Musikhochschule Luzern. Im Jahr 1998 erhielt sie den Auszeichnungspreis für Musik des Kantons Solothurn. Barbara Locher wohnt in Feldbrunnen SO.
Michael Nowak
Michael Nowak wurde in Innsbruck geboren und war schon als Kind Solist bei den Wiener Sängerknaben. Sein Studium am Brucknerkonservatorium Linz bei Prof. Mag. Gerald Trabesinger schloß er "mit Auszeichnung" ab. Ein Lied- und Oratoriumstudium an der Musikhochschule Wien bei Kammersänger Kurt Equiluz rundete seine Ausbildung ab.
Michael Nowak war Finalist beim internationalen Mozart-Gesangswettbewerb 1991 und Preisträger beim 1. Internationalen Bodenseewettbewerb 1992.
Bevor Michael Nowak Mitglied des Badischen Staatstheater Karlsruhe wurde, trat er mehrmals als Gast in der Rolle des Nero in "Die Krönung der Poppea" im Stadttheater Biel auf. Seit 1997 ist Michael Nowak festes Ensemblemitglied der Niedersächsischen Staatstheater Hannover und gestaltete dort u.a. den David in "Die Meistersinger" von R. Wagner, den Italienischen Tenor in "Capriccio" von R. Strauss und den Marquis in "Zar und Zimmermann", sowie die Rossini-Partien Graf Almaviva im "Barbier von Sevilla" und Don Ramiro in "La Cenerentola". Darüber hinaus wirkte er im Monteverdi-Zyklus der Staatsoper mit ("Die Heimkehr des Odysseus", 1999) und war als Tamino in der "Zauberflöte" zu hören.
Seine besondere Leidenschaft gilt den Passionen und Oratorien von Johann Sebastian Bach, den Oratorien von Händel sowie dem Konzertrepertoire von Mozart, Beethoven, Schubert und Mendelssohn.

Astrid-Frédérique Pfarrer, Alt
wurde in Genf geboren. Sie erhält ein Lehrdiplom im Hauptfach Violine an der Musikhochschule Bern bei Eva Zurbrügg, Lehr- und Konzertdiplom im Hauptfach Gesang bei Elisabeth Glauser. Zurzeit erweitert sie ihre Gesangsstudien in der Solistenklasse bei Brigitte Balleys an der Musikhochschule in Lausanne und im Opernstudio Lausanne. Sie besuchte Meisterkurse bei Christa Ludwig, Bodil Gümos (Dänemark), Joy McLain (New York), Verena Schweizer (Basel), Alain Garichot (Lyon) und genoss den Unterricht bei Prof. Stämpfli (Bern). Astrid Pfarrer ist Preisträgerin des Kiefer-Hablitzelpreises 2003, 2005 und des Prix Mosetti 2005. Sie unterrichtet als Geigenlehrerin mit einem Teilpensum an der Musikschule Gürbetal, spielt in verschiedenen Orchestern, als Sängerin tritt sie in Messen und Oratorien auf, konzertiert im Duo mit ihrem Bruder Xavier Pfarrer und debutiert in der Oper. Ihr Repertoire erstreckt sich von der Renaissence bishin zu zeitgenösischer Musik

Hans-Jürg Rickenbacher, Tenor
Hans-Jürg Rickenbacher, 1967 in Biel / Bienne (Schweiz) geboren, studierte Gesang, Gitarre und Schulmusik an der Musik-Akademie der Stadt Basel, wo er heute selbst unterrichtet. Nach dem Schweizer Opernstudio folgten diverse Studienpreise, Meisterkurse und Unterricht bei Nicolaï Gedda, Stockholm und Margreet Honig, Amsterdam.
Das Repertoire von Hans-Jürg Rickenbacher reicht von Monteverdi bis zu zeitgenössischer Musik. Sein Hauptinteresse gilt den Interpretationen von Bachs Evangelistenpartien, Händels und Mozarts Opernrollen sowie seinen zahlreichen Liederprogrammen.
Gastspiele brachten ihn in viele europäische Länder, in die USA, nach Israel und Argentinien (Teatro Colón) In Konzerten, Opernproduktionen und Aufnahmen hat er u. a. mit Giovanni Antonini (Il Giardino Armonico), Michel Corboz, Martin Haselböck (Wiener Akademie), Heinz Holliger, Hans Martin Linde, Jost Meier, Shao-Chia Lü (Staatsorchester Rheinische Philharmonie), Helmuth Rilling und Thomas Rösner (Orchestre de la Suisse Romande) zusammen gearbeitet.

Rolf Romei, Tenor
Der Schweizer Tenor Rolf Romei studierte Gesang am Konservatorium Winterthur (bei Paul Steiner) und an Musikhochschule und Opernschule Karlsruhe (bei Aldo Baldin und Jean Cox). Seit 1997 ist er Privatschüler von Nicolai Gedda.
Neben verschiedenen Stipendien und Förderpreisen gewann er 1997 den 2. Preis beim Mozart-Wettbewerb der UNESCO am Teatro La Fenice in Venedig und wurde in Bern beim Rotary Gesangswettbewerb um den Schweizer Kulturpreis 1999 mit dem 1. Preis ausgezeichnet.
Von 1996-99 war er fest engagiert am Stadttheater St. Gallen, wo er z.B. den Grafen in Rossinis Il barbiere di Siviglia, den Jungen Zigeuner in Aleko von Rachmaninoff, Adam in Der Vogelhändler, Caramello in Eine Nacht in Venedig, Hans Scholl in Die weisse Rose von U. Zimmermann und den Jungen Erler in der Uraufführung Stichtag von D. Fueter verkörperte.
Nach seinem Debüt an der Stuttgarter Staatsoper und am Edinburgh Festival 2000 als Oronte in Händels Alcina verpflichtete Stuttgart den lyrischen Tenor erneut für die Uraufführung von Adriana Hölszkys / Hans Neuenfels’ Giuseppe e Sylvia. Am Staatstheater Darmstadt sang er den Carlo in Enrico von Manfred Trojahn und Châteauneuf in Lortzings Zar und Zimmermann. Am Stadttheater Bern gastierte er als Lyonel in Flotows Martha und auf Schloss Hallwyl verkörperte er den Belmonte in Mozarts Entführung aus dem Serail.
Am Theater Augsburg singt er zur Zeit Fenton in Verdis Falstaff, Don Ottavio im Don Giovanni, Alfred in der Fledermaus, Walter im Tannhäuser, Narraboth in Salome und Don Ramiro in La Cenerentola. Und an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf gastiert er in Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria.
Neben der Bühne pflegt er eine rege Konzerttätigkeit. Er gibt Lieder- und Kammermusikabende und ist dank seines breiten Repertoires als Interpret Neuer Musik ebenso gefragt wie als Bach-Evangelist oder als Solist der grossen Oratorien der Klassik und Romantik.
Er trat z.B. im Rahmen der Osterfestspiele Luzern als Evangelist in der Johannespassion und in Mozarts Davide Penitente auf, im KKL unter Stephen Smith als Solist im Messiah, in Zürich in der Uraufführung des Mose-Requiems von Franz Rechsteiner, unter Jörg Ewald Dähler im Weihnachtsoratorium in Bern, unter Francesco La Vecchia in der Schöpfung in Rom oder unter Muhai Tang in Dvoraks Stabat Mater in Lissabon. Mit Michel Corboz zeichnete er Mozarts c-moll-Messe für das Schweizer Radio auf.
Unter Helmuth Rilling sang er die europäische Erstaufführung von Pendereckis Credo in Krakau,
St. Petersburg und Leipzig, Schuberts Messe in As-Dur in Santiago de Compostela, Bachs h-moll-Messe in Minneapolis, als auch Haydns Schöpfung in Madrid und Los Angeles.
Sowohl von den Freunden des Liedes Zürich, von olten classique, als auch vom Festival Orff in Andechs bei München wurde er wiederholt zu Liederabenden eingeladen.

Hans-Peter Scheidegger, Bass
Hans-Peter Scheidegger stammt aus dem schweizerischen Jura. Er studierte zunächst Germanistik und Musikwissenschaften in Bern und absolvierte parallel dazu eine Gesangsausbildung bei Jakob Stämpfli. Er wurde mit dem Solistenpreis des Schweizerischen Tonkünstlervereins ausgezeichnet und war Preisträger beim Internationalen Belvedere Wettbewerb in Wien.

Der Bass trat sein erstes Engagement in Luzern an und wechselte anschließend ans Badische Staatstheater Karlsruhe, später ans Theater Basel und dann an die Niedersächsische Staatsoper in Hannover. Zahlreiche Gastspiele führten den Bass nach Hamburg, Wiesbaden, Düsseldorf, Stuttgart, Paris, Lissabon, Madrid, Toulouse, Rio de Janeiro, Spoleto, ans La Fenice nach Venedig und an die Mailänder Scala. Dabei ergab sich eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Herbert Wernicke, Peter Konwitschny und Calixto Bieito, sowie Dirigenten wie Horst Stein, Jeffrey Tate, Lothar Zagrosek, Rafael Früebeck de Burgos, Marc Albrecht und Seiji Ozawa.

Mit seinem imposanten, heldischen Bass gestaltet Hans-Peter Scheidegger erfolgreich sowohl die großen Partien des italienischen wie des deutschen Faches von Wotan/Wanderer im Ring, Hans Sachs in Meistersinger und Gurnemanz in Parsifal, über Philipp in Don Carlo, Fiesco in Simon Boccanegra bis hin zu Sarastro in der Zauberflöte und Baron Ochs im Rosenkavalier.

In der Spielzeit 2006/07 wurde er Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin und hat u.a. Komtur in »Don Giovanni«, Bartolo in »Die Hochzeit des Figaro« und Crespel/Luther in »Hoffmanns Erzählungen« gesungen. In der Spielzeit 2007/08 werden die Partien Basilio in »Der Barbier von Sevilla«, die Köchin in "Liebe zu den 3 Orangen" und König in der Neuproduktion »Die Verurteilung des Lukullus« hinzukommen.

Hans-Peter Scheidegger ist auf den internationalen Konzertpodien zuhause. Sein breites Konzertrepertoire reicht von Beethovens Neunter Sinfonie über Berliozs L’enfance du Christ bis hin zu Schönbergs Gurre Liedern.

Maria C. Schmid, Sopran

Die Schweizer Sopranistin Maria C. Schmid studierte an der Musikhochschule in Luzern. Nach dem Lehrdiplom bei Barbara Locher erlangte sie als Studentin von Peter Brechbühler sowohl das Konzert- wie auch das Solistendiplom mit Auszeichnung. Dazu verlieh ihr die Musikhochschule einen Preis für ausserordentliche musikalische Leistung. Im Jahr 2002 war sie Förderpreisträgerin der Axelle und Max Koch-Kulturstiftung. 2005 zeichnete das Aargauer Kuratorium ihre künstlerische Leistung sowie ihr Charisma und die Unverbrauchtheit ihrer musikalischen Darbietungen mit einem Werkbeitrag aus. Bodil Gümoes, Margreet Honig und Lena Hauser gaben/geben Ihrer Aus- und Weiterbildung weitere wichtige Impulse.
Maria C. Schmid hat reiche Konzerterfahrung im In- und Ausland mit dem Standardrepertoire eines lyrischen Soprans. Mit grosser Freude lässt sie sich auch gerne auf Werke der "Alten Musik" ein oder taucht in die Klangwelten des romantischen Liedgutes ein. Zahlreiche Konzertmitschnitte verschiedener Radiostationen und CD-Einspielungen, im Speziellen die von Universal Schweiz zum Mozartjahr 06 herausgegebene CD "Exsultate, jubilate", dokumentieren ihre Arbeit.

Dominik Wörner, Bassbariton

studierte Kirchenmusik in Stuttgart (A-Examen), Musikwissenschaft und Cembalo in Fribourg, Orgel und Gesang in Bern (beides mit Solistendiplom). Sein maßgeblicher Lehrer in Gesang war Jakob Stämpfli. 2002 gewann er beim XIII. Internationalen Bach-Wettbewerb im Fach Gesang den Ersten Preis und einen Sonderpreis des Leipziger Barockorchesters. Vertiefende Studien, die er in Zürich bei Irwin Gage in dessen Meisterklasse für Liedinterpretation mit Auszeichnung abschloss, vervollständigten seine Ausbildung.

Mit den großen Oratorienpartien seines Fachs (von Monteverdis Marienvesper bis Verdis Requiem) gastierte er erfolgreich in fast allen Ländern Europas, den U.S.A., in Asien und Australien unter Dirigenten wie Carl Saint Clair, Christophe Coin, Thomas Hengelbrock, Philippe Herreweghe, Sigiswald Kuijken oder Masaaki Suzuki - dabei finden in besonderem Maße seine Bach-Interpretationen international Anerkennung. Eine Reihe von CD-Einspielungen für Labels wie Accent, BIS, Capricio, Harmonia mundi France, K 617, Musica Rinata oder ORF Edition Alte Musik - darunter auch preisgekrönte Aufnahmen (Echo-Klassik-Preis, Diapason d'Or) - und TV-/Rundfunkübertragungen für BBC, BR, NDR, ORF, RAI, SRP2 oder SWR dokumentieren mittlerweile das außergewöhnliche Können des jungen Sängers.

Dominik Wörner ist außerdem Gründer und Künstlerischer Leiter einer eigenen Konzertreihe in seiner pfälzischen Heimat, des Kirchheimer Konzertwinters (www.kirchheimer-konzertwinter.de).