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Der
Chor Ipsach ist dankbar,
dass er in den vergangenen Jahren mit einer ganzen Reihe
hervorragender Künstlerinnen, Künstler und Orchester auftreten
durfte.
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Solistinnen
/ Solisten:

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Joaquín
Asiain, Tenor
Joaquín Asiain kommt aus Nordspanien . Seine
Gesangsausbildung begann er an der Madrider Hochschule
für Musik und setzte sie mit dem Aufbaustudium
an der staatlichen Hochschule für Musik und darstellende
Kunst in Stuttgart fort. Er studierte Soziologie in
Madrid. Er
erhielt Gesangsunterricht bei renommierten Persönlichkeiten,
wie Aldo Baldin, Alfredo Kraus, William Matteuzzi oder
Marimi del Pozo. Er ist Preisträger des achten
A. Catalani-Gesangswettbewerbs mit Leone Magierra als
Vorsitzender der Jury.
Joaquin
Asiain ist das, was man allgemein als "Tenore di
grazia" bezeichnet - ein Tenor, der außergewöhnlich
hohe Töne erreicht. Er hat bereits mit verschiedenen
Orchestern gesungen, so zum Beispiel mit den Bambergern
Symphonikern, der Camerata Bregenz, dem Petersburger
Orchester, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz,
der Württembergischen Philharmonie Reutlingen,
dem Westbömischen Sinfonierorchester, den Thüringern
Synphonikern,
Borusan Istanbul Philharmonie Orchestra, dem Orchesta
Sinfónica de Madrid, dem Orquesta de R.T.V.E,
dem Sinfonierorchester der Balearen, dem Orquesta Pablo
Sarasate, dem Sinfonierorchester von Castilla-Léon,
Philharmonie Orchester Nürnberg... in Rollen wie
Ernesto aus D. Pasquale, Ferrando aus Cosi fan tutte,
Eduardo aus La Cambiale di Matrimonio, Almaviva aus
Il Barbiere di Siviglia, der Schwan (Carmina Burana),
D. Basilio aus Figaros Hochzeit.
Seine
Konzerttätigkeit umfasst zahlreiche Auftritte in
Festivals, Liederabende und Oratorien in Stuttgart,
Bayreuth, Freiburg, Konstanz, Würzburg, Bregenz,
München, Köln, Nürnberg, Stuttgart, Madrid,
Zaragoza, Pamplona, Istanbul, Palma de Mallorca, La
Coruña, Barcelona.
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Anette Bod, Mezzo-Sopran
ist in Dänemark geboren. Beim ensemble Theater
Biel-Solothurn hat sie 1999 erstmals die Rolle der
"Carmen" interpretiert. Seitdem hat sie
diese Partie an der Oper Göteborg in Schweden
gesungen, an der Volksoper Stockholm. anlässliche
eines Gastspiels in New York und am königlichen
Theater in Kopenhagen. In Malmö und Kiel interpretierte
sie ausserdem die Partien der Amneris (Aida), Maddalena
(Rigoletto) und Brittens Lucrezia.
Als Konzertsängerin interpretoiierte sie mit
dem Bieler Symphonieorchester Beethovens Missa solemnis
und Mahlers "Lieder eines fahrende Gesellen".
In Schweden, Dänemark, Frankreich, Polen und
Estland sang sie ausserdem Wagners Wesendoncklieder,
Händels Messias, Verdis Requiem, Bernsteins Jeremiah
Symphony und Mahlers 8. Symphonie.
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Peter Brechbühler
Geboren in Aarau. Studierte nach dem Lehrerseminar
Schulmusik, Chorleitung und Gesang an der Akademie
für Schul- und Kirchenmusik in Luzern. Lehrdiplom
1986 bei Hermann Fischer. 1991 Solistendiplom mit
Auszeichnung bei Udo Reinemann an der Musikhochschule
Utrecht. Meisterkurse bei Mitsuko Shirai und Hartmut
Höll, Frankfurt, Jindrich Jindrak, Prag und Margreet
Honig, Amsterdam.
Erster Preis und "Prix pour la Mélodie Française"
am internationalen Gesangswettbewerb "Henri Sauguet"
1992 in Martigues. Von 1992 - 1996 war er am Luzerner
Theater engagiert, wo er viele Partien seines Fachs
sang. Zahlreiche Gastspiele an verschiedenen Opernhäusern
Europas, u. a. am Stadttheater St.Gallen, am Stadttheater
Giessen, an der Staatsoper Prag und an der Opéra de
Lyon. Liederabende und Konzertverpflichtungen in ganz
Europa und an verschiedenen Musikfestivals, darunter
Auvers sur Oise, Féstival du Marais in Paris, Musikwochen
Braunwald, Osterfestspiele Luzern und Lucerne Festival.
Tourneen führten Ihn nach Deutschland, Frankreich,
Holland, Italien, Japan, in die USA und nach Russland.
Sang unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Kent Nagano,
Andrew Parrot, Stephen Cleobury, Jonathan Nott, Hans
Vonk, Hans-Martin Linde u.a.
Seit 1996 ist er freischaffender Sänger und leitet
eine Berufsklasse für Sologesang an der Musikhochschule
Luzern.
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Anne Margrethe Dahl, Sopran
studierte an der Königlichen Dänischen Musikhochschule.
Nach Erlangen ihres Diploms setzte sie ihre Studien
in New York und in Kopenhagen mit André Orlowitz fort.
Ihr Debut bestritt sie als Donna Anna in Don Giovanni
an der Århuser Sommeroper und erhielt darauf ein Gast-Engagament
für diese Rolle an der Königlichen Dänischen
Oper in Kopenhagen.
Anne Margrethe Dahl ist eng mit der Dänischen nationalen
Oper in Århus verbunden worden, wo ihre zahlreichen
Rollen u.a. Rosalinde in Der Fledermaus, Vitellia
in Titus, Gänseblümchen in Faust, und Gilda in Rigoletto
eingeschlossen haben. Sie ist sowohl innerhalb als
auch außerhalb Europas international tätig, zum
Beispiel als Violetta in einer schweizerischen Produktion
von La Traviata und hatte zahlreiche Radio- und Fernsehauftritte.
Sie hat Carl Orffs Carmina Burana mit dem Philharmonie-Orchester
von Arthur Rubinstein (Danacord) aufgenommen, im weiteren
aber auch Niels W Gade's Comala (in der Titelrolle)
mit dem Dänischen Philharmonischen Orchester Süd-Jutland
und dem Canzone Chor (Kontrapunkt), und Lieder von
Rued Langaard (dacapo).
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Ulrich Simon Eggimann, Bass
Der gebürtige Berner schloss seine Ausbildung als
Sänger 1987 bei Rudolf A. Hartmann (Gesang) und
Peter Rasky (Schauspiel) am Konservatorium Zürich
mit dem Operndiplom ab.
Als
Opernsänger Engagements an schweizerischen und
ausländischen Bühnen, u.a. an den Stadttheatern
Bern und Biel, am Theater Basel, am Opernhaus Zürich,
am Theater der Hansestadt Lübeck, am Oberösterreichischen
Landestheater Linz und an den Opern von Avenches und
Bellinzona.
Im
Bühnen-Repertoire u.a. die Mozart-Rollen Papageno,
Figaro, Leporello und Don Alfonso, der Figaro in Rossinis
"Barbiere di Siviglia", Dandini und Don
Magnifico in "La Cenerentola" von Rossini,
Don Pasquale und Dulcamara in den Donizetti- Opern
"Don Pasquale" und "L'elisir d'amore",
der Sancho in Massenets "Don Quichotte",
der Ramiro in "L'heure espagnole" von Ravel,
Henry Higgins in "My fair lady" sowie Falke
in der "Fledermaus" von Johann Strauss.
Als
Konzertsänger nebst Liederabenden im In- und
Ausland engagiert, u.a. in den Basspartien der grossen
Werke von Bach (Johannes- und Matthäus-Passion,
Weihnachtsoratorium), Händel (Messias, Judas
Makkabäus), Haydn (Schöpfung, Jahreszeiten),
Mozart (Requiem), Mendelssohn (Elias, Paulus), Brahms
(Requiem), Verdi (Requiem), Orff (Carmina burana),
Rossini (Messe solennelle, Stabat mater), Donizetti
(Messa di Gloria), Puccini (Messa di Gloria) und Dvorak
(Stabat mater, Te Deum).
Ausserdem:
-
Leiter des Vokal-Ensembles Voc-E
-
Regisseur der Emmentaler Liebhaber-Bühne
-
Künstlerischer Leiter des Casino-Theaters Burgdorf
- Als
Gesangspädagoge am Gymnasium Köniz-Lerbermatt
und am Institut für die Lehrerinnen- und Lehrerbildung
an der Universität Bern tätig
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Iris Eggler, Sopran
Geboren 1980 in Niederhelfenschwil, studierte Gesang
bei Prof. Ingrid Frauchiger an der Hochschule der
Künste in Bern und schloss 2001 mit dem Lehrdiplom
und 2003 mit dem Solistendiplom ab. Sie ist Preisträgerin
des Migros-Stipendienwettbewerbs, der Ernst-Göhner-Stiftung
2001 und 2002, der Elvira-Lüthi-Stiftung 2001, der
Friedl-Wald-Stiftung Basel 2001 und der Kiefer-Hablitzel-Stiftung
2003. Weiter gewann sie im Oktober 2003 den 1. Preis
des „35ième Concours International Féminin de Musique“
des „Lyceum Club International de Suisse“. Im Sommer
2001 gab Iris Eggler ihr Operndebüt in der Partie
der Zerlina in Mozarts «Don Giovanni» (Dirigent Marcus
R. Bosch) in der Schlossoper Haldenstein Chur. Es
folgten im Mai 2002 die Morgana in Händels «Alcina»,
im September 2003 in Brig Purcells «King Arthur» (Leitung
H. Kempfen) und in der Saison 2002/03 am Stadttheater
Bern die Papagena in Mozarts «Die Zauberflöte». Iris
Eggler war bereits an vielen Liederabenden mit Pianist/innen
wie Christina Bauer, Marlies Ganz, Simon Bucher und
Tobias Schabenberger zu hören. Ihr Repertoire führt
sie von Monteverdi, Scarlatti bis in die Moderne zu
Isang Yun. Zudem sang sie die Sopranpartien u.a. in
der «Johannes-Passion» von J.S. Bach, im «Requiem»
von W.A. Mozart, in der «Nelsenmesse» und der «Schöpfungsmesse»
von J. Haydn. Zurzeit arbeitet Iris Eggler mit Tiny
Westendorp-de Bree (Fribourg). Zudem wurde sie eingeladen,
zusammen mit der Pianistin Marlies Boss-Ganz im Sommer
2005 am Menuhin Festival in Gstaad einen Liederabend
zu gestalten.
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Claude Eichenberger, Alt
Aufgewachsen in den Kantonen Schaffhausen und Thurgau.
Nach Lehrerausbildung und kurzer Berufstätigkeit
folgte der Eintritt in die Gesangsklasse von Prof.
Elisabeth Glauser an der HMT Bern. Lehrdiplom im Sommer
2000. Nach einem Jahr im Studiengang des Nachdiplomkurses
"Oper" an der HMT Zürich (Regie: Prof.
Martin Markun und Prof. Peter Rasky) erfolgte die
Aufnahme in die Solistenklasse von Prof. Elisabeth
Glauser. Solistendiplom mit Auszeichnung und Tschumi-Preis
im Sommer 2003.
Weiterbildung als Duo mit der Pianistin Eva-Rubin
Aroutiounian im Bereich Liedgestaltung in der Klasse
von Irwin Gage und Esther de Bros an der HMT Zürich.
Wichtige sängerische und künstlerische Impulse
durch die Zusammenarbeit mit Brigitte Balleys (CH),
Joyce MacLean (USA), Klesie Kelly (D), Prof. Jakob
Stämpfli (CH) und den Dirigenten Olivier Cuendet,
Anna Jelmorini, Rudolf Lutz, Johannes Schläfli
und Kaspar Zehnder.
Stipendiatin der Friedl-Wald-Stiftung und der Kiefer-Hablitzel-Stiftung.
Empfängerin eines Schaffensbeitrages des Aargauer
Kuratoriums. Gewann den ersten Preis des Elvira-Lüthi-Wegmann
Wettbewerbs 2001 und des Kiefer-Hablitzel Wettbewerbs
2002.
Freischaffende Tätigkeit in den Bereichen Lied
(Yehudi Menuhin Festival Gstaad im Sommer 2003), Oratorium
(Händels "Messias", "Israel in
Egypt", "La Risurrezione", Bachs "Johannes-"
und "Matthäus-Passion", H-Moll Messe,
"Weihnachtsoratorium" Dvoraks "Stabat
Mater" und "Requiem" etc.) und Oper
(Penelope in Monteverdis "Ritorno d'Ulisse in
Patria" am Festival für alte Musik in Zürich
2002. Jocasta in Stravinskys "Oedipus Rex"
an der Biennale Bern im Herbst 2003. Mercedes in Bizets
"Carmen" am Opernfestival Avenches 2004.)
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Christophe Einhorn, Tenor
ist gebürtiger Elsässer. Er studierte bei Elisabeth
Dilenschneider, später bei Kammersänger Ernst Haefliger
und bei Nicolai Gedda. Gleichzeitig schloss er sein
Studium der Musikwissenschaft an der Universität Strassburg
mit dem Diplom ab. Seither konzertiert er in ganz Europa.
Unter René Jacobs sang er am Théâtre des Champs-Elysées
in Paris; Roy Goodman verpflichtete ihn für Händels
Tamerlano zu den Internationalen Barockfestspielen in
Utrecht. In Luxemburg verkörperte Christophe Einhorn
den Gonzalve in Ravels L'Heure Espagnole unter der Leitung
von Leopold Hager. Weitere Engagements führten ihn zu
den Schwetzinger Festspielen und zum Schleswig-Holstein
Musik Festival, wo er unter der Leitung von Martin Gester
und Michael Schneider sang. Im Bachjahr 2000 wirkte
er am Bachfest Leipzig unter Joshua Rifkin und an der
Stuttgarter Bachakademie unter Helmut Rilling mit. Er
sang auch in Bologna, Ve-nedig und Rom, wo er die Rolle
des Castor in Castor et Pollux von Rameau ver-körperte.
Im Februar 2002 trat er in Japan auf, in Mozarts Requiem
und in Bachs Johannespassion unter Michel Corboz. Mit
Sigiswald Kuijken und La Petite Bande arbeitet er regelmäßig
zusammen: in Mozarts Zauberflöte (2004), in Bachs Mat-thäuspassion
(2004) und in Bachs Himmelfahrtsoratorium (2005). Im
Jahr 2005 war er als Evangelist in der Matthäuspassion
von J.S. Bach in Japan unter Leitung von M. Corboz zu
hören. Ebenfalls im Jahr 2005 erfolgte die Aufnahme
für das Radio Suisse Romande von Radio Panoramique und
Le Cantique des Cantiques von Honegger mit dem Orchestre
de la Suisse Romande. Im September 2007 trat der Sänger
unter der Leitung von Christian Zacharias im Rahmen
der Schubertiade in Fribourg in Schuberts Es-Moll Messe
auf. Christophe Einhorn ist auf einer Reihe von CD-Einspielungen
zu hören, zum Bei-spiel mit Bachs Kantate BWV 78 und
der Messe BWV 236, in Becks Stabat Mater, Castor et
Pollux von Rameau, Les Diamants de la Couronne von Auber,
Pierre Le Grand von Gretry, Le Mystère de la Nativité
von Frank Martin. |
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Barbara
Erni, Alt
Die Altistin Barbara Erni absolvierte die Ausbildungen
zur Primarlehrerin und das Lehrdiplom für Gesang.
Anschliessend folgte ein Studium in der Konzertklasse
von Hans Peter Blochwitz an der Hochschule der Künste
Bern und in der Opernklasse des Schweizer Opernstudios
in Biel. Beides schloss sie 2006 mit Erfolg ab. Wichtige
Impulse erhielt die junge Sängerin in Meisterkursen
bei Lani Poulson und Krisztina Laki.
Barbara Erni ist als Konzertsängerin im In- und
Ausland tätig, wobei ihr Repertoire verschiedene
Werke aus dem Frühbarock bis hin zu zeitgenössischen
Werken umfasst. Ihre Vorlieben und Stärken liegen
bei den Kantaten, Passionen und Oratorien u.a. von Bach,
Händel und Mendelssohn. Ihr Interesse schenkt sie
aber auch immer wieder verschiedenen Ensembles-Projekten.
So ist sie seit einiger Zeit Mitglied des Vokalensembles
cantus firmus Solothurn unter der Leitung von Andreas
Reize und sang auch bei den Basler Vokalsolisten unter
Sebastian Goll.
Die Altistin wirkte zudem in mehreren Opernprojekten
mit, beispielsweise als Cornelia in "Giulio Cesare"
von Händel und als Dritte Dame in Mozarts "Zauberflöte".
Am Stadttheater Biel Solothurn war sie als Georgette
in "Die Schule der Frauen" von R. Liebermann
und als Junon in Offenbachs "Orphée aux
Enfers" zu hören. In der diesjährigen
Spielzeit verkörperte sie die Rolle der Peronella
in "Boccaccio" von Franz von Suppé.
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Brigitte
Geller, Sopran
Brigitte Geller stammt aus der Schweiz. Die Sopranistin
studierte Querflöte und Gesang an der Musikhochschule
Basel. In zahlreichen Wettbewerben konnte sie mit
ihrem Sopran überzeugen und gewann unter anderem den
Miriam Helin Gesangswettbewerb. Über die Opernhäuser
in Zürich und Heidelberg führte ihr Weg an die Komische
Oper Berlin, wo sie seit 1998/1999 als festes Ensemblemitglied
alle wichtigen Partien des lyrischen Fachs singt und
u.a. auch in den vielbesprochenen Händelproduktionen
in „Tamerlano“ und „Alcina“ in der Regie von David
Alden und dem Dirigat von Michael Hofstetter und Paul
McCreesh in den Hauptpartien mitwirkte. In der vergangenen
Spielzeit sang sie die Pamina, Susanna, Sophie (Rosenkavalier),
und die Konstanze in Entführung aus dem Serail.
Neben
ihrer Operntätigkeit wird Brigitte Geller als Konzertsängerin
international sehr geschätzt. In den letzten Jahren
hat sie sich auf den Konzertpodien Europas einen Namen
gemacht. Sie arbeitete mit bedeutenden Dirigenten
wie Marcus Creed, Sir John Eliot Gardiner, Bernhard
Kontarsky, Vladimir Jurowski und Ton Koopman zusammen.
Sie nahm an J. E. Gardiners Bach Cantata Pilgrimage
teil, sang bei den Innsbrucker Festwochen der Alten
Musik und den Dresdner Musikfestspielen und wirkte
an Konzerten mit der Kammer-philharmonie des MDR,
dem RIAS- Kammerchor, dem Kammerorchester Carl Philipp
Emanuel Bach, der Akademie für Alte Musik Berlin,
Concerto Köln und dem Dresdner Barockorchester mit.
Verschiedene
Engagements beinhalteten außerdem Konzerte und Tourneen
unter Frieder Bernius und dem Barockorchester und
Kammerchor Stuttgart sowie regelmäßige Einladungen
zum MDR Musiksommer zu Konzerten mit dem MDR Sinfonieorchester
und dem MDR Rundfunkchor unter der Leitung von Howard
Arman.
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Christa
Goetze, Sopran
Geboren in Basel, studierte Christa Goetze bei Juliette
Bise, wo sie am Conservatoire de Lausanne mit dem "Premier
Prix de Virtuosite avec félicitations" abschloss.
Sie besuchte anschliessend Meisterkurse bei Eric Tappy,
Ernst Haefliger, Maria Stader, Edith Mathys und Elisabeth
Glauser. Sie war Preisträgerin des MIGROS- Stipendiums,
bevor sie Mitglied des Opernstudios Zürich wurde. Ihr
Debüt gab sie am Zürcher Opernhaus. Gastspielverträge
führen sie anschliessend unter anderem an die Staatsoper
Stuttgart, ans Opernhaus Zürich und ans Theatre Municipal
de Lausanne. Sie hat sowohl Pamina und die Erste Dame
in der Zauberflöte. (Mozart), Bess in "Porgy and Bess"
(Gershwin), Eurydike in "Orpheus" (Gluck),
Adina im "Liebestrank" (Donizetti) als auch
Marie in der "Verkauften Braut" (Smetana)
interpretiert. Christa Goetze ist eine äusserst gefragte
Konzertsängerin mit einem sehr grossen Repertoire. Dieses
reicht von Bachs Passionen über Haydns Oratorien und
Messen zu weiteren geistlichen Werken Mendelssohns,
Mozarts, Schuberts, Janaceks bis hin zu anderen zeitgenössischen
Kompositionen und Uraufführungen. Als Liedinterpretin
trat sie schon im Concertgebouw Amsterdam auf. Sie wirkte
auch bei Fernsehaufzeichnungen und vielen Rundfunk-
und CD-Aufnahmen mit. Auftritte in Konzerten und Opern
führen sie in zahlreiche Länder Europas und nach Japan
und zur Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie
Michel Corboz, Armin Jordan, Helmut Müller-Brühl, Mario
Venzago, Jesus Lopez-Cobos oder Niklaus Harnoncourt.
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Mark Grundler, Tenor
Mark Grundler, in Gränichen (AG) aufgewachsen,
studierte nach der Ausbildung zum Primarlehrer bei Marianne
Kohler-Bouyer am Konservatorium Biel Gesang. 2001 schloss
er mit dem Konzertreifediplom seine Studien bei Elisabeth
Glauser an der Hochschule für Musik und Theater
in Bern ab. Zur Zeit bildet er sich bei Antoinette Faës
weiter.
Mark Grundler besuchte verschiedene Meisterkurse u.a.
bei Klesie Kelly, Kurt Widmer und Richard Miller.
Sein Repertoire reicht von der Renaissance bis zu zeitgenössischer
Musik. Schwerpunkte legt Mark Grundler in der intensiven
Beschäftigung mit dem Lied und der Barockmusik,
insbesondere der Interpretation von Evangelistenpartien.
Er tritt vorwiegend als Konzert- und Oratoriensänger
in der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland auf.
Er wirkte als Solist in Konzerten unter der Leitung
von Andrew Parrot, Theo Loosli, Bernhard Pfammatter
u. a. mit. Mehrere Konzerttourneen führten ihn
in die USA (u.a. h-Moll Messe von J.S. Bach unter der
Leitung von Stephen Smith). |
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Jaroslavna Golovanova, Sopran
Jaroslavna Golovanova, Sopran, wurde in Moskau geboren
und studierte Klavier, Chordirigieren und Gesang am
Moskauer Tschaikowsky Konservatorium. Auf ein zweijähriges
Studium und erste Auftritte folgte ihre Ausbildung zur
Opern- und Konzertsängerin in Köln bei Prof. Kurt Moll,
die sie im Januar 2000 mit Erfolg abschloss. Seit 1999
ist sie Bundesstipendiatin an der Hochschule für Musik
und Theater Bern in der Solistenklasse von Prof. Elisabeth
Glauser. Jaroslavna Golovanova besuchte mehrere Meisterkurse,
die Internationale Sommerakademie Mozarteum und die
Münchner Singschule. Ausserdem war sie bei Bühnenauftritten
mit dem Bayrischen Staatsorchester, der Baden-Badener
Philharmonie, der Kölner Philharmonie, sowie dem Rundfunkorchester
des Südwestfunks zu erleben. Die Sängerin unternahm
bereits Konzertreisen durch Europa und sang anlässlich
der Händel-Wochen in Köln und Italien in "Alcina". Neben
verschiedenen Opernrollen ist sie im In- und Ausland
auch im Rahmen von Liederabenden und zahlreichen Kammermusikkonzerten
zu hören. Jaroslavna Golovanova fühlt sich gleichermassen
im klassischen und romantischen wie auch im Repertoire
des 20. Jahrhunderts heimisch. Im Januar 2001 war sie
in der Rolle der Anne in "Das Tagebuch der Anne Frank"
Gast des Stadttheaters Bern. Sie sang im Sommer 2001
im Rahmen des Open-Air-Konzertes des Berner Symphonie-Orchesters
auf dem Bundesplatz und am Eröffnungskonzert des Festivals
"Jüdische Musik" im Oktober. Weitere Auftritte in der
Schweiz, Deutschland und Russland sind geplant. |
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Ulrich Köberle, Tenor
wurde 1964 in Überlingen am Bodensee geboren. Nach seiner
Schulzeit an der Freien Waldorfschule Überlingen und
des Wehrdienstes begann er eine kaufmännische Ausbildung
bei der Sparkasse seines Heimatortes, die er mit bestander
Bankkaufmannsprüfung beendete. Zum Wintersemester 1989
schrieb er sich an der Hochschule für Musik in München
im Fachbereich Sologesang ein und studierte in den darauf
folgenden 5 Jahren bei Prof. Hanno Blaschke. Ergänzend
zu diesem Studium arbeitete er mit KS Friedrich Lenz
in München und Karl-Heinz Lampe in Hamburg. Von März
1994 bis August 1998 war er festes Mitglied der Bühnen
der Landeshauptstadt Kiel und debütierte dort in der
Rolle des Pedrillo aus Mozart’s “Die Entführung aus
dem Serail”. Mit der Zeit ergaben sich Abstecher ins
Charakterfach wie die Gestaltung der Knusperhexe in
“Hänsel und Gretel” oder den Mime in “Rheingold”. Seit
1998 ist Köberle am Stadttheater Bern engagiert und
erschliesst sich dort neben den Spiel- und Charakterrollen
auch zunehmend den lyrischen-jugendlichen Fachbereich
wie beispielsweise den Alfred in der “Fledermaus” oder
den Adam im “Vogelhändler”. Auch liegen ihm die Gestaltung
und Interpretation zeitgenössischer Musik. So sang er
den “Menelaos” in Aribert Reimann’s “Troades” ode den
Chanteur in Gefor’s “Clara”. Gastspiele führten Köberle
nach Detmold, Gelsenkirchen, Krefeld und Hannover. Im
Konzertbereich liegen ihm besonders die Werke ab Mozart
am Herzen. Besonderes Interesse gilt den Werken Mendelssohns,
Rossinis, Verdis etc. Aber auch Haydn auf der einen
und Britten auf der anderen Seite gehören zu seinem
Repertoire. |
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Michael
Kreis, Bassbariton
geboren
1977 im aargauischen Brugg, aufgewachsen in Möriken-Wildegg
und Bern. Das Gesangstudium bei Prof. Jakob Stämpfli
an der Hochschule für Musik und Theater in Bern schloss
er im Februar 2001 mit dem Lehrdiplom ab. Während
eines Semesters genoss er zudem Unterricht bei Prof.
Horst Günter. Nach dem Lehrdiplom Unterricht bei Rudolf
Rosen. Bis Februar 2004 Studium an der Musikhochschule
”Felix Mendelssohn - Bartholdy” in Leipzig bei Prof.
Hans-Joachim Beyer. Seit 2004 Unterricht bei Prof.
Tiny Westendorp-de Bree. Ab Oktober 2006 Studium in
der Liedklasse von Prof. Hartmut Höll und Esther de
Bros an der HMT Zürich. Parallel zum Gesangstudium
besuchte Michael Kreis das Evangelische Seminar Muristalden
in Bern, wo er sich zum Primarlehrer ausbilden liess
und im Sommer 2000 abgeschlossen hat.
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Norma
Leerer, Alt
Geboren in Buenos Aires, Schülerin bei lascha Galperin.
Musikalische Ausbildung in Gesang, Klavier, Hannonielehre
und Komposition. Auszeichnung als beste Sängerin von
der "Tribune Internationale des jeunes interpretes".
Es folgten Konzertreihen, Oratorien- und Opernauffiihrungen
auf allen Weltbühnen wie Scala di Milano, Wien, London,
Paris unter den Dirigenten Dutoit, Abbado, Menuhin etc.
Mit ihrer ausserordentlichen Ausstrahlung, Weltoffenheit
und Menschenkenntnis hat sie auch die groBe Begabung
die Kunst des Gesangs zu vermitteln. Während den letzten
Jahren konnte sie fiir die Sommerakademie Biel als sehr
geschätzte Gesangslehrerin gewonnen werden. |
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Barbara
Locher, Sopran
Barbara Locher ist geboren und aufgewachsen in Bern.
Nach dem Gesangsstudium bei Prof. Jakob Stämpfli,
Bern, und bei Prof. Elsa Cavelti, Basel, war sie in
den Jahren 1979, 1980 und 1982 Teilnehmerin an der Internationalen
"Sommerakademie Johann Sebastian Bach" in
Stuttgart (Künstlerische Leitung: Prof. Helmuth
Rilling). Seit dieser Zeit ist Barbara Locher freischaffende
Konzert- und Opernsängerin mit reger Konzerttätigkeit
in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und in
der Schweiz und wirkt zudem als Solistin an den Internationalen
Musikfestwochen in Luzern. Neben diversen Opern-, Rundfunk-
und Schallplattenproduktionen, Mitwirkung in verschiedenen
musikalischen Meditationen des Fernsehens DRS unter
der Leitung von Armin Brunner, zahlreiche Konzertverpflichtungen,
unter anderem bei Michel Corboz und dem Ensemble vocal
de Lausanne, Alois Koch (Luzern und Berlin), Uwe Gronostay
(Berlin), Jörg-Ewald Dähler (Bern) usw. Barbara
Locher hat einen Lehrauftrag für Sologesang an
der Musikhochschule Luzern. Im Jahr 1998 erhielt sie
den Auszeichnungspreis für Musik des Kantons Solothurn.
Barbara Locher wohnt in Feldbrunnen SO. |
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Michael
Nowak
Michael Nowak wurde in Innsbruck geboren und war schon
als Kind Solist bei den Wiener Sängerknaben. Sein
Studium am Brucknerkonservatorium Linz bei Prof. Mag.
Gerald Trabesinger schloß er "mit Auszeichnung"
ab. Ein Lied- und Oratoriumstudium an der Musikhochschule
Wien bei Kammersänger Kurt Equiluz rundete seine
Ausbildung ab.
Michael Nowak war Finalist beim internationalen Mozart-Gesangswettbewerb
1991 und Preisträger beim 1. Internationalen Bodenseewettbewerb
1992.
Bevor Michael Nowak Mitglied des Badischen Staatstheater
Karlsruhe wurde, trat er mehrmals als Gast in der Rolle
des Nero in "Die Krönung der Poppea"
im Stadttheater Biel auf. Seit 1997 ist Michael Nowak
festes Ensemblemitglied der Niedersächsischen Staatstheater
Hannover und gestaltete dort u.a. den David in "Die
Meistersinger" von R. Wagner, den Italienischen
Tenor in "Capriccio" von R. Strauss und den
Marquis in "Zar und Zimmermann", sowie die
Rossini-Partien Graf Almaviva im "Barbier von Sevilla"
und Don Ramiro in "La Cenerentola". Darüber
hinaus wirkte er im Monteverdi-Zyklus der Staatsoper
mit ("Die Heimkehr des Odysseus", 1999) und
war als Tamino in der "Zauberflöte" zu
hören.
Seine besondere Leidenschaft gilt den Passionen und
Oratorien von Johann Sebastian Bach, den Oratorien von
Händel sowie dem Konzertrepertoire von Mozart,
Beethoven, Schubert und Mendelssohn. |
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Astrid-Frédérique
Pfarrer, Alt
wurde in Genf geboren. Sie erhält ein Lehrdiplom im
Hauptfach Violine an der Musikhochschule Bern bei
Eva Zurbrügg, Lehr- und Konzertdiplom im Hauptfach
Gesang bei Elisabeth Glauser. Zurzeit erweitert sie
ihre Gesangsstudien in der Solistenklasse bei Brigitte
Balleys an der Musikhochschule in Lausanne und im
Opernstudio Lausanne. Sie besuchte Meisterkurse bei
Christa Ludwig, Bodil Gümos (Dänemark), Joy McLain
(New York), Verena Schweizer (Basel), Alain Garichot
(Lyon) und genoss den Unterricht bei Prof. Stämpfli
(Bern). Astrid Pfarrer ist Preisträgerin des Kiefer-Hablitzelpreises
2003, 2005 und des Prix Mosetti 2005. Sie unterrichtet
als Geigenlehrerin mit einem Teilpensum an der Musikschule
Gürbetal, spielt in verschiedenen Orchestern, als
Sängerin tritt sie in Messen und Oratorien auf, konzertiert
im Duo mit ihrem Bruder Xavier Pfarrer und debutiert
in der Oper. Ihr Repertoire erstreckt sich von der
Renaissence bishin zu zeitgenösischer Musik
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Hans-Jürg
Rickenbacher, Tenor
Hans-Jürg Rickenbacher, 1967 in Biel / Bienne (Schweiz)
geboren, studierte Gesang, Gitarre und Schulmusik
an der Musik-Akademie der Stadt Basel, wo er heute
selbst unterrichtet. Nach dem Schweizer Opernstudio
folgten diverse Studienpreise, Meisterkurse und Unterricht
bei Nicolaï Gedda, Stockholm und Margreet Honig, Amsterdam.
Das Repertoire von Hans-Jürg Rickenbacher reicht von
Monteverdi bis zu zeitgenössischer Musik. Sein Hauptinteresse
gilt den Interpretationen von Bachs Evangelistenpartien,
Händels und Mozarts Opernrollen sowie seinen zahlreichen
Liederprogrammen.
Gastspiele brachten ihn in viele europäische Länder,
in die USA, nach Israel und Argentinien (Teatro Colón)
In Konzerten, Opernproduktionen und Aufnahmen hat
er u. a. mit Giovanni Antonini (Il Giardino Armonico),
Michel Corboz, Martin Haselböck (Wiener Akademie),
Heinz Holliger, Hans Martin Linde, Jost Meier, Shao-Chia
Lü (Staatsorchester Rheinische Philharmonie), Helmuth
Rilling und Thomas Rösner (Orchestre de la Suisse
Romande) zusammen gearbeitet.
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Rolf Romei, Tenor
Der Schweizer Tenor Rolf Romei studierte Gesang am
Konservatorium Winterthur (bei Paul Steiner) und an
Musikhochschule und Opernschule Karlsruhe (bei Aldo
Baldin und Jean Cox). Seit 1997 ist er Privatschüler
von Nicolai Gedda.
Neben verschiedenen Stipendien und Förderpreisen
gewann er 1997 den 2. Preis beim Mozart-Wettbewerb
der UNESCO am Teatro La Fenice in Venedig und wurde
in Bern beim Rotary Gesangswettbewerb um den Schweizer
Kulturpreis 1999 mit dem 1. Preis ausgezeichnet.
Von 1996-99 war er fest engagiert am Stadttheater
St. Gallen, wo er z.B. den Grafen in Rossinis Il barbiere
di Siviglia, den Jungen Zigeuner in Aleko von Rachmaninoff,
Adam in Der Vogelhändler, Caramello in Eine Nacht
in Venedig, Hans Scholl in Die weisse Rose von U.
Zimmermann und den Jungen Erler in der Uraufführung
Stichtag von D. Fueter verkörperte.
Nach seinem Debüt an der Stuttgarter Staatsoper
und am Edinburgh Festival 2000 als Oronte in Händels
Alcina verpflichtete Stuttgart den lyrischen Tenor
erneut für die Uraufführung von Adriana
Hölszkys / Hans Neuenfels Giuseppe e Sylvia.
Am Staatstheater Darmstadt sang er den Carlo in Enrico
von Manfred Trojahn und Châteauneuf in Lortzings
Zar und Zimmermann. Am Stadttheater Bern gastierte
er als Lyonel in Flotows Martha und auf Schloss Hallwyl
verkörperte er den Belmonte in Mozarts Entführung
aus dem Serail.
Am Theater Augsburg singt er zur Zeit Fenton in Verdis
Falstaff, Don Ottavio im Don Giovanni, Alfred in der
Fledermaus, Walter im Tannhäuser, Narraboth in
Salome und Don Ramiro in La Cenerentola. Und an der
Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf gastiert
er in Monteverdis Il ritorno dUlisse in patria.
Neben der Bühne pflegt er eine rege Konzerttätigkeit.
Er gibt Lieder- und Kammermusikabende und ist dank
seines breiten Repertoires als Interpret Neuer Musik
ebenso gefragt wie als Bach-Evangelist oder als Solist
der grossen Oratorien der Klassik und Romantik.
Er trat z.B. im Rahmen der Osterfestspiele Luzern
als Evangelist in der Johannespassion und in Mozarts
Davide Penitente auf, im KKL unter Stephen Smith als
Solist im Messiah, in Zürich in der Uraufführung
des Mose-Requiems von Franz Rechsteiner, unter Jörg
Ewald Dähler im Weihnachtsoratorium in Bern,
unter Francesco La Vecchia in der Schöpfung in
Rom oder unter Muhai Tang in Dvoraks Stabat Mater
in Lissabon. Mit Michel Corboz zeichnete er Mozarts
c-moll-Messe für das Schweizer Radio auf.
Unter Helmuth Rilling sang er die europäische
Erstaufführung von Pendereckis Credo in Krakau,
St. Petersburg und Leipzig, Schuberts Messe in As-Dur
in Santiago de Compostela, Bachs h-moll-Messe in Minneapolis,
als auch Haydns Schöpfung in Madrid und Los Angeles.
Sowohl von den Freunden des Liedes Zürich, von
olten classique, als auch vom Festival Orff in Andechs
bei München wurde er wiederholt zu Liederabenden
eingeladen.
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Hans-Peter
Scheidegger, Bass
Hans-Peter Scheidegger stammt aus dem schweizerischen
Jura. Er studierte zunächst Germanistik und Musikwissenschaften
in Bern und absolvierte parallel dazu eine Gesangsausbildung
bei Jakob Stämpfli. Er wurde mit dem Solistenpreis
des Schweizerischen Tonkünstlervereins ausgezeichnet
und war Preisträger beim Internationalen Belvedere
Wettbewerb in Wien.
Der
Bass trat sein erstes Engagement in Luzern an und
wechselte anschließend ans Badische Staatstheater
Karlsruhe, später ans Theater Basel und dann
an die Niedersächsische Staatsoper in Hannover.
Zahlreiche Gastspiele führten den Bass nach Hamburg,
Wiesbaden, Düsseldorf, Stuttgart, Paris, Lissabon,
Madrid, Toulouse, Rio de Janeiro, Spoleto, ans La
Fenice nach Venedig und an die Mailänder Scala.
Dabei ergab sich eine fruchtbare Zusammenarbeit mit
Regisseuren wie Herbert Wernicke, Peter Konwitschny
und Calixto Bieito, sowie Dirigenten wie Horst Stein,
Jeffrey Tate, Lothar Zagrosek, Rafael Früebeck
de Burgos, Marc Albrecht und Seiji Ozawa.
Mit
seinem imposanten, heldischen Bass gestaltet Hans-Peter
Scheidegger erfolgreich sowohl die großen Partien
des italienischen wie des deutschen Faches von Wotan/Wanderer
im Ring, Hans Sachs in Meistersinger und Gurnemanz
in Parsifal, über Philipp in Don Carlo, Fiesco
in Simon Boccanegra bis hin zu Sarastro in der Zauberflöte
und Baron Ochs im Rosenkavalier.
In
der Spielzeit 2006/07 wurde er Ensemblemitglied der
Komischen Oper Berlin und hat u.a. Komtur in »Don
Giovanni«, Bartolo in »Die Hochzeit des
Figaro« und Crespel/Luther in »Hoffmanns
Erzählungen« gesungen. In der Spielzeit
2007/08 werden die Partien Basilio in »Der Barbier
von Sevilla«, die Köchin in "Liebe
zu den 3 Orangen" und König in der Neuproduktion
»Die Verurteilung des Lukullus« hinzukommen.
Hans-Peter
Scheidegger ist auf den internationalen Konzertpodien
zuhause. Sein breites Konzertrepertoire reicht von
Beethovens Neunter Sinfonie über Berliozs Lenfance
du Christ bis hin zu Schönbergs Gurre Liedern.
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Maria C. Schmid, Sopran
Die
Schweizer Sopranistin Maria C. Schmid studierte an
der Musikhochschule in Luzern. Nach dem Lehrdiplom
bei Barbara Locher erlangte sie als Studentin von
Peter Brechbühler sowohl das Konzert- wie auch
das Solistendiplom mit Auszeichnung. Dazu verlieh
ihr die Musikhochschule einen Preis für ausserordentliche
musikalische Leistung. Im Jahr 2002 war sie Förderpreisträgerin
der Axelle und Max Koch-Kulturstiftung. 2005 zeichnete
das Aargauer Kuratorium ihre künstlerische Leistung
sowie ihr Charisma und die Unverbrauchtheit ihrer
musikalischen Darbietungen mit einem Werkbeitrag aus.
Bodil Gümoes, Margreet Honig und Lena Hauser
gaben/geben Ihrer Aus- und Weiterbildung weitere wichtige
Impulse.
Maria C. Schmid hat reiche Konzerterfahrung im In-
und Ausland mit dem Standardrepertoire eines lyrischen
Soprans. Mit grosser Freude lässt sie sich auch
gerne auf Werke der "Alten Musik" ein oder
taucht in die Klangwelten des romantischen Liedgutes
ein. Zahlreiche Konzertmitschnitte verschiedener Radiostationen
und CD-Einspielungen, im Speziellen die von Universal
Schweiz zum Mozartjahr 06 herausgegebene CD "Exsultate,
jubilate", dokumentieren ihre Arbeit.
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Dominik Wörner, Bassbariton
studierte
Kirchenmusik in Stuttgart (A-Examen), Musikwissenschaft
und Cembalo in Fribourg, Orgel und Gesang in Bern
(beides mit Solistendiplom). Sein maßgeblicher
Lehrer in Gesang war Jakob Stämpfli. 2002 gewann
er beim XIII. Internationalen Bach-Wettbewerb im Fach
Gesang den Ersten Preis und einen Sonderpreis des
Leipziger Barockorchesters. Vertiefende Studien, die
er in Zürich bei Irwin Gage in dessen Meisterklasse
für Liedinterpretation mit Auszeichnung abschloss,
vervollständigten seine Ausbildung.
Mit
den großen Oratorienpartien seines Fachs (von
Monteverdis Marienvesper bis Verdis Requiem) gastierte
er erfolgreich in fast allen Ländern Europas,
den U.S.A., in Asien und Australien unter Dirigenten
wie Carl Saint Clair, Christophe Coin, Thomas Hengelbrock,
Philippe Herreweghe, Sigiswald Kuijken oder Masaaki
Suzuki - dabei finden in besonderem Maße seine
Bach-Interpretationen international Anerkennung. Eine
Reihe von CD-Einspielungen für Labels wie Accent,
BIS, Capricio, Harmonia mundi France, K 617, Musica
Rinata oder ORF Edition Alte Musik - darunter auch
preisgekrönte Aufnahmen (Echo-Klassik-Preis,
Diapason d'Or) - und TV-/Rundfunkübertragungen
für BBC, BR, NDR, ORF, RAI, SRP2 oder SWR dokumentieren
mittlerweile das außergewöhnliche Können
des jungen Sängers.
Dominik
Wörner ist außerdem Gründer und Künstlerischer
Leiter einer eigenen Konzertreihe in seiner pfälzischen
Heimat, des Kirchheimer Konzertwinters (www.kirchheimer-konzertwinter.de).
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